Reise Reise...
Saturday, January 28, 2012
Und es ist wohl so ziemlich beschlossene Sache, dass ich später mal baue. Ich darf nur nicht vergessen, meinen Mini-Bausparvertrag aufzurüsten.
Zur Begründung des Urteils führe ich zunächst Beweisstück A, meine Nachbarin, an. Sie wies mich eines Donnerstagnachts gegen 24 Uhr mit panikerstickter Stimme darauf hin, dass bei ihr im Schlafzimmer soeben alles in der Flutwelle meines Badewassers untergegangen sei. Zu dem Zeitpunkt hatte es im Installationsschacht nur ein wenig getropft, wie ich nach mehrmaligem Nachfragen erfuhr. Aber das hindere sie immerhin am Schlafen. (Warum liegt in ihrer Wohnung das Schlafzimmer in der Nähe der Wasserversorgung? Wo ist ihre Küche? Jedenfalls wusste sie, dass meine Küche über Ihrem Schlafzimmer liegt... Woher?)
Mittlerweile ist wohl wirklich ein Wasserfleck an der Decke draus geworden. Egal. Während sie auf die Maler wartet habe ich bereits neue Badarmaturen, neue Silikonfugen und nen brandneuen Herd bekommen. HA!
Jedoch folgt an dieser Stelle Beweisstück B: deutsche Bürokratie. Für jede Reparatur müssen mindestens zwei Termine her. Und da das Handwerk das Gold der Morgenstund im Mund hat, steht man dafür also zwei Mal um 7 Uhr morgens auf.
So beim Herd: Termin um 7, Janett 6:45 Uhr in der Dusche, Elektriker kommt 6:46, Panik um 6:47, im Schlafanzug an die Tür um 6:48, 5 Minten Fotoshooting mit dem alten Herd, Abschied, und wieder allein um 6:53 Uhr...
Nix gegen die Hausverwaltung und die Handwerker. Die haben alles ganz toll und ziemlich schnell erledigt, und es hat mich nichts gekostet (während eine Kollegin seit 3 Wochen im Dunkeln duscht und sich niemand rührt). Aber ich kenns nun mal so, dass das Problem erkannt wird, man Genervt zum Praktiker eilt, mehr kauft als man braucht weil - könnte man ja brauchen, und man es dem Herrn im Hause in die Hand drückt, damit dieser es anschraubt, leimt, bohrt, hämmert oder nochmal umtauscht weils falsch oder schon kaputt ist. Und dann ist Samstagmittag und man geht Formel 1 gucken. Während man als Mietwohnungsmieter danach auf Arbeit rennt.
Beweis C ist wieder meine Nachbarin. Die mit dem Wasser. Sie telefoniert so laut, dass man meint, einer qualitativ hochwertigen Hörspielkassette zu lauschen. Nicht so einer für Kinder. Eher eine für lebensmüde Weltentsager. An dieser Stelle eine neue Vokabel: meckern heißt hier käffern. Wahrscheinlich weil das vor allem beim Kaffee Trinken stattfindet. Die Wassertante unter mir ist demnach seit geraumer Zeit die Käffer-Oma. Heute hat sie übrigens den gesamten Morgen hindurch herumgebrüllt. Wahrscheinlich in ihr Telefon. Ich habe dagegen angehämmert und meinen Schrank repariert. HA!
Beweis D bin ich selbst. Da in der Wohnung noch nicht so viel Gerümpel herumsteht hallen manche Räume noch ein wenig/ziemlich. Und ohne Teppich klingt jeder Schritt dreimal so laut. Wenn Käffer-Oma schon durch Wassertropfen wach wird, was machen dann erst Absatzschuhe? Einmal ordentlch damit durch die Bude gewalzt und ihre Nerven dürften blank liegen.
Abgesehen davon wohnen hier fast nur junge Leute, und alle anderen Mieter, die ich bis jetzt getroffen habe, sind sehr nett. Deren Gelärme geht mir auch gar nicht so auf die Nerven.
Man kann sich eben seine Nachbarn nicht aussuchen und hat auch fast immer eine Frau Heller im Haus, für die vier oder so, die wissen, wen ich meine ;)
Problem, was man schließlich beim Hausbau hat: wenn einem da die Nachbarn nicht zusagen, kann man so schnell nicht wieder umziehen.
Sunday, November 13, 2011
Wer ist Schuld? Smart-Phone, Android und Google.
Während Apple dich dazu verpflichtet, Musik nur über iTunes herunterzuladen, zu hören und herumzuschieben, verlangt Google von Android-Benutzern für jede Online-Aktion ein Google-Benutzerkonto.
Dieses verbindet sich dann automatisch mit allen anderen Anwendungen, die Google gehören.
-> Wie Blogger zum Beispiel.
Hat es bei mir auch getan, aber leider mit einer E-Mail-Adresse, die mir nicht gefallen hat und die ich daher wieder löschen wollte. Also flink neue Adresse erstellt, nach lager Suche die "Löschen"-Funktion bei der alten gefunden und draufgeklickt - und erfahren, dass diese Aktion meinen Blog komplett entfernen würde. BITTE?
Gut, also eine geschlagene Stunde herumprobiert, beim Blog den Admin gewechselt, wieder auf Löschen geklick, mit Entsetzen die Nachricht bekommen, dass der Blog trotzdem gelöscht wurde und eine giftige Mail an den Google-Support geschickt. Dort musste ich so Fragen wie "Wann haben Sie Ihren Blog erstellt? Wann haben Sie das ertste Mal gepostet? Geben Sie das genaue Datum an!" beantworten. Ähm......... ja. Die Antwort folge 2 Tage später: Da ich die Fragen zu ungenau beantwortet hatte konnte der Blog leider nicht wiederhergestellt werden.
Aus diesem Grund.... bin ich SEHR froh, dass der Blog noch da ist und "nur" die Fotos weg sind. Von allen Posts. Wie das geht, verstehe ich nicht. Aber gut, wenn Google meint mich derart BigBrothern zu wollen, dann soll es. Ich werde mir einfach eine asketische Ruhe in Sachen Fremdbestimmung zulegen.
Liebstes Google, was soll ich heute essen? Und putze ich mir lieber vor oder nach dem Frühstück die Zähne? Und sag jetzt bitte nicht 42!
Tuesday, October 25, 2011
1) ruhige Rentnergegend, angrenzend an braune Gegend - deswegen isses da wohl auch so ruhig -___-", Frauenknast in der Nähe